Die Idee eines Bewegungszentrums
Die Schüler der Eugen-Langen-Schule leiden seit sehr langer Zeit unter einer Gymnastikhalle, die als Turnhalle genutzt werden muss.
Die Halle befindet sich in einem desolaten Zustand: Nägel kommen aus dem Boden, das Linoleum ist schadhaft und zum Teil bereits provisorisch ausgebessert, ein Galgen steht für das Turnen an Ringen in der Mitte des Raumes und stellt eine Unfallgefahr dar. Es gibt nur eine Umkleide, die alternierend von Mädchen oder Jungen genutzt wird; die andere Gruppe nutzt derweil einen Waschraum. Die Toiletten entsprechen in keiner Weise heutigen Standards.
Wir sind auf diese Halle angewiesen, da die Schulen der Umgebung ebenfalls einen großen Bedarf bei ihren eigenen Räumlichkeiten haben.
Vor allem sind wir auf die Nutzung angewiesen, da Sport ein Bereich ist, in dem unsere Schüler im Gegensatz zu Deutsch oder Mathematik Erfolge aufweisen können. Sport ist zudem als Fitness, als Ausgleich zu sehen und damit eine wesentliche Grundlage des Lernens.
Der Schwimmunterricht findet im Schwimmleistungszentrum statt – wenn die Busse kommen, was im letzten Jahr sehr häufig nicht passierte. Ohnehin geht viel Zeit verloren, da der Weg weit ist und durch verkehrsreiche Zonen führt. Viel wirkliche Schwimmzeit bleibt also nicht. Wie beim Sport gilt auch hier, dass das Schwimmen einen großen Stellenwert hat: die Schüler zeigen Mut und Ausdauer und sie lernen etwas, was heute leider nicht mehr selbstverständlich ist, nämlich das Schwimmen.
Um vor Ort Schwimm- und Sportunterricht gewährleisten zu können, hat sich der Verein Bewegungszentrum der Eugen-Langen-Schule e.V. gegründet. Ziel ist – wie eingangs erwähnt – auf dem Schulgelände eine Sporthalle und ein Schwimmbad zu errichten.
Wuppertal ist insgesamt recht gut mit Schwimmbädern versorgt. Allerdings gilt dies nicht für den engeren Bereich von Barmen, was auf der Karte ersichtlich wird.
